und die Reportage fängt an...
Herzlich Willkommen heute Abend in der folge Abenteuer leben. im heutigen Bericht wollen wir über einen Trip von 4 jungen Buben auf einer Insel berichten...
diese Insel ist wie alle Inseln vom Festland abgetrennt und ist nur über ein paar Fähren zu erreichen. man kann entweder per Fuß oder per Auto die Insel erkunden. die 4 jungen Burschen Mitte 20, in der Reportage, bestreiten den Trip in einem Campervan mit Allrad antrieb.
sie nehmen eine Fähre, welche vom Festland aus nur über einen Strand erreichbar ist, und stranden ganz seicht auf der Insel. direkt am Strand. nun heißt es für die 4 auf geht´s das erste mal 4 Wheel Erfahrung im Sand am Strand. die einzige Erfahrung die die Jungs im 4 Wheel drive haben, ist eine "Teststrecke" von 20-30 Meter auf dem weg zur Fähre.
es low tide (Ebbe), die sonne scheint, der Himmel ist blau und es ist warm. nun heißt es 20 km entlang der Küste einfach nur fahren. mit guter Musik und bomben Wetter. sie machen hier mal einen Stop, da mal nen kurzen Stop und jeder fährt mal ein paar Kilometer. es ist Gefühl der absolute Freiheit.
nach einiger zeit erreichen die 4 eine einfahrt in die Insel. es gibt auf der ganzen Insel nur eine Hand voll Einfahrten. nun wird es ernst für die 4 und dem Auto. auf geht´s ins Abenteuer 4 Wheel, denn auf dem nassen Sand fahren stellt sich als nicht ganz so schwer heraus, nach ca. 20 Meter ist nichts mehr so wie es war. sie sind in der reinsten Natur, die die Mutter erde den Menschen zur Verfügung stellt. es ist eine Art Regenwald, keine festen Straßen, nur Sandroads, Palmen, stattliche Bäume, Farne und Gräser, Blumen und viele kuriose arten von pflanzen schmücken den weg. die 4 genießen jeden Meter den sie mit dem starken und guten Auto zurücklegen.
es wird Nachmittag und die 4 bekommen so langsam Hunger und wie es so auf einer Insel mit "Straßen" ohne Straßennamen ist, verfahren sie sich auch glatt. sie haben zwar eine Karte an Bord, aber irgendwie kann die anfangs keiner lesen. nichts alle dem, spielt das alles keine rolle. sie freuen sich noch, dass sie sich verfahren haben. also heißt es erstmal lunch time. ausgestattet mit hoffentlich reichlich essen und Gaskocher, gibt es Toast, Schinken, Käse, Senf und Ketchup. Gestärkt und vollem Enthusiasmus wollen die 4 zum ersten sehe weiter fahren. doch es gibt ein Problem. die Schiebetür an der Seite lässt sich mehr schließen. so ein Mist, es war wohl doch etwas zu viel für das alte Auto (Baujahr 1984). nach kurzer Diagnose wird festgestellt, das hintere schloss ist raus gebrochen. da die Jungs aber gut ausgerüstet sind, wird das Problem nach kurzer zeit ca. 30 min. schnell behoben und es kann weiter gehen.
sie beschließen die Stippvisite des Sees auf morgen zu verschieben, da es schon spät ist. (ca. 15 Uhr) und es 17 Uhr dunkel wird. nächstes ziel heißt also Centrel Station. da wollen die Jungs das Zelt aufbauen, gekauft haben es die 4 für sage und schreibe 60 Dollar und es lässt sich in wirklich 30 Sekunden voll aufbauen.
nach einem herrlichen Abendmahl wissen die 4 schon am ersten Abend, die anderen Mahlzeiten werden nicht so gut, da sie keinen Kühlschrank haben und alles schnell verderbliche an dem ersten Abend verkocht haben. egal...sie haben ja noch Pasta, Reis, Tunfisch, Toast, Bohnen und ein paar andere Leckereien. als Abendunterhalten gab es dann das weltberühmte Kartenspiel UNO, welches den junges noch viel Freude bereiten sollte, und ein paar Bier zum anstoßen, dass sie den 1. Tag so gut gemeistert haben. aber das Highlight des abends war einer der Jungs, der mit einer brennenden Kerze doch nicht wirklich ein "gefährliches" Insektchen töten wollte, welches am Mückenschutz entlang krabbelte. noch bevor die anderen 3 realisieren konnten, was er vor hatte, war schon ein Loch im doch so wichtigen Mückenschutz. tolle Wurst!
am nächsten Tag heißt es dann auf geht es zum lake mc kenzie. der See ist berüchtigt für sein kristallklares Wasser. die sonne scheint wieder und angekommen, bleiben die 4 erstmal für einige Sekunden am Eingang des Sees halt und gehen in sich. ein wunderschöner Anblick, den sie bisher nur aus dem TV kannten bot sich ihnen.
nach ein paar Stunden relaxing, Frisbee, Fußball, schnorcheln und ein paar Bier heißt es weiter geht´s. auf zurück zum Strand. die 4 wollen direkt am Strand zelten und den Sonnenaufgang direkt, live und in Farbe sehen.
wieder durch scheinbar unüberwindbare Wege, ohne Allrad wäre diese Insel nicht befahrbar, zurück zum Strand und da einen Schlafplatz finden, denn es wird ja wieder früh dunkel.angekommen am Strand angekommen, fanden sie nach ein paar Kilometer beach drive auch eine wunderbare stelle. in 2 min. Tisch, Zelt, Stühle and staff, wie die Australier so schön sagen, präpariert und einfach nur aufs Meer gucken und die Seele baumeln lassen. das ist leben.
die kommenden tage verlaufen ähnlich, es werden ein paar ziele auf der Insel ausgesucht, versucht dahin zu kommen und abends ein Schlafplatz am Strand gesucht.
Highlights sind unter anderem ein gestrandetes Schiff welches im Jahre 1935 von einem Sturm an den Strand gespült wurde, türkisfarbene Seen, kurios geformte Klippen, Aussichtsplatformen mit einem Ausblick, den man sonst nur aus filmen kennt, eine wüste auf der Regenwaldinsel, kleine Oasen am Strand, wo Bäche in das Meer fließen, endlose Strände, traumhafte Sonnenaufgänge und Sonnenuntergänge und frei laufende Dingos, die wohl schon einmal das ein oder andere Baby angegriffen haben bzw. einen Mann wohl getötet haben. man weiß aber nicht, ob diese Geschichten stimmen oder nicht..
zurück zu den Jungs. am 3. Tag nach dem Mittag machen sie sich auf, einen Schlafplatz am Strand zu suchen. nach ein paar Minuten kamen sie am Strand an, wo sie auf ein paar Dutzend Pfützen oder eher kleine See stießen. der jüngste Fahrer war zu dieser zeit der Steuermann des Bullys. nach Anfeuerungen der Crew, wie don´t be shy oder ähnlichem fuhr er nicht dran vorbei, sondern mitten rein und was passierte...das Auto blieb stecken. nach kurzer Inspektion und mehrfachen versuchen das Auto zu starten, hieß es also warten auf Hilfe. sie warteten ein paar Minuten und dann kamen auch schon ein paar "eingeborene" (typische Australier). sie stiegen alle man mit einer Dose Cola-Whisky aus und fragten wo das Problem ist. nach der Erläuterung und ein paar Witzen holten sie das Abschleppseil raus und zogen das Auto aus dem Wasserloch. die Jungs bedankten sich herzlich und dann zogen sie von dannen. nach ein paar Minuten warten versuchten sie das Auto wieder zu starten und es klappte auf Anhieb. also ab ins Auto und auf zum Schlafplatz.
in der 3. Nacht hieß es dann also trinken bis der Hunger kommt, da keiner Hunger hatte. sie spielten ein typisches Trinkspiel namens ring of fire. (regeln gibt es auf anfrage beim Sender)
nachdem alle dann betrunken waren, kam dann der Hunger. sie machten sich essen und hatten alle man Spaß. im Anschluss stand dann eine Nachtwanderung an. wie es bei 4 betrunkenen Jungs so ist, machten sie Späße über Dingos hier, Dingos da...es war einfach nur lustig.
den 4. Tag verbrachten die Jungs dann noch am Strand, fuhren noch ein paar strecken ab, denn sie konnten ja jetzt die Karte lesen und schliefen den letzten Abend dann wieder am Meer. spielten noch ein bisschen Fußball und Frisbee und genossen einfach den letzten Abend.
am letzten Tag wurde dann noch einmal versucht die verpassten Seen des ersten Tages zu sehen, aber auch diesmal war es nicht möglich dahin zu fahren, da das Auto beim rückwärts fahren im Allrad betrieb Geräusche machte, die sich nicht gut anhörten. der Inhaber des Autos beschloss das Auto nicht all zu sehr zu strapazieren und musste leider die Tour frühzeitig beenden und auf dem schnellsten weg zurück zum Festland zu fahren.
alle 4 Jungs waren hell auf begeistert von dem ganzen Trip und würden das ganze noch einmal machen.
nun stellt euch vor, wie es wäre das ganze zu erleben, am Strand bei blauen Himmel mit dem Auto zu fahren, am Strand zu schlafen und morgens einen Kaffee und ein paar Pan Cakes direkt im Stuhl am Meer zu sich zu nehmen und die ganzen 4 Wheel strecken zu fahren. na wäre das nicht schön???
und nun stellt euch vor wie euer Sohn, euer Bruder, euer bester Freund, euer Freund, euer Mitbewohner, euer ehemalige Arbeitskollege, euer Saufkompane und euer Tagebuchschreiber, MARKUS, das ganze erlebt hat. Na werdet ihr da grad etwas neidisch? ;o) Aber sicherlich freut ihr euch mehr für ihn, als das ihr neidisch seit!
Damit beende ich den heutigen Eintrag. lasst es euch gut gehen und ihr lest von mir in der nächsten folge Abenteuer leben.
EUER MARKIS DURING
3 Kommentare:
Stark mei Jung ... Stark! Finds einfach nur juht ...
Grüße aus Frosthausen Halle
Martin
Und schwupppsss ist der Arbeitstag rum...was für ein mords-langer-Text! SChön wars..
Liebe Grüße ans andere Ende der Welt!
Schöne Inseltour.
Weiter so. Geniess die Zeit :-)
Cheers Mate
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